Wer ich bin, wie ich arbeite, Themen, Inhalte

Das Erforschen der Welt und des Menschen steht im Zentrum meiner Malerei. Alltagseindrücke -Bewegungen, Blicke und Berührungen, das Beobachten von Mensch, Tier- und Pflanzenwelt- liefern mir ebenso wie das tägliche Wirken der Naturkräfte von Licht und Wetter unaufhörlichen Stoff zum Malen.

Ich bin Robin Weuste, freischaffender Künstler im Bereich der figurativen Malerei. Nach dem Abitur in meiner Heimatstadt Solingen studierte ich an der Kunstakademie Düsseldorf bei Siegfried Anzinger und schloss mit dem Akademiebrief und Meisterschülertitel ab. Ich lebe und arbeite in Düsseldorf.

In Mythe, Mär und geträumter Realität verorte ich meine Bildwelt!

So bilden Begegnungen, Erinnerungen, Beobachtungen, Träume und Geschichten das motivische Repertoire meiner Bilder. Dieses Erleben möchte ich in einer Seelenwelt visualisieren, in der sich Menschen, Tiere und Wesenheiten treffen, die sich oft in einer sagenhaften, übernatürlichen Atmosphäre befinden.

Man könnte von einer "Remythisierung" meiner Umwelt sprechen. Diese ist jedoch keineswegs Flucht in Vergangenes, Schwärmerei vom Locus Amoenus. Vielmehr ist sie Bedürfnis nach Geheimnis und Intimität; ist Konsens eines fortwährenden Diskurses mit den alten Meister*innen; ist Verdichtung und Ausdruck unmittelbaren Naturerlebens. Die Schönheit unseres Planeten ist immer greifbar. Wir müssen uns nur für sie empfänglich machen.

 

Meine Szenerien male ich mit Ölfarbe oder Eitempera in einfacher Weise auf die Leinwand. So bleibt die Farbe stets sehr dünn bei dennoch großer Leuchtkraft und ich erziele eine Luftigkeit, die mir sehr wichtig ist. Die Bilder müssen luftig sein, müssen atmen, damit auch der Betrachter beim Schauen im übertragenen Sinn frei atmen kann.

Die naturalistische bis realistische Figuration in meinen Bildern rührt einerseits aus dem direkten, assoziativen Schaffensprozess und andererseits aus dem sicheren Strich einer durchs Zeichnen geübten Hand.

 

Diesem Naturalismus steht ein hohes Maß an Abstraktion im Umgang mit der Farbe gegenüber, gespeist von einem lockeren Farbauftrag, der zu Imagination anregt und im Zusammenspiel mit dem Leinwandstoff eine eigenständige Materialität bekommt.

Ich möchte ein großes Spannungsfeld aufbauen, indem ich der Ruhe des Motivs eine hoch dramaturgische Farbkomposition gegenüber stelle – als zwei Pole einer gleichzeitigen Wahrnehmung. Daraus ergibt sich ein „in between“ zwischen oberflächlichem Reiz und tief gehender Meditation.

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